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Aktueller Stand

Hier entsteht eine echt innovative Seite:

Doggy-Cam

Gegen diese Web-Cam werden die vielen Cams in Netz totale Langweiler sein, denn nur hier wird gezeigt, was wirklich interessiert. Das Wetter in Nirgendwo ist absolut öde gegen einen Labrador-Retriever, der in einem stinkenden Haufen mit Unrat wühlt oder seit vier Stunden in seiner Lieblingsecke liegt und schnarcht oder aber einer feindlichen Katze nachstellt.

Doggy-Cam wird zudem als weltweit erste Web-Cam GPS-gestützt arbeiten und zur Übertragung der Daten auf sonst nur militärisch genutzte Satelliten zurückgreifen. Eben total innovativ.

Außerdem wird bei Doggy-Cam erstmals versucht, Gerüche über das Internet zu verbreiten. Durch eine neue Dateistruktur (Endung .olf [lat/griech;von olfaktorisch, den Riechnerv betreffend ]) ist es möglich, Gerüche digitalisiert zu transportieren. Was mit Bild-, Film- und Sounddateien heute auf jedem Feld-, Wald- und Wiesencomputer praktiziert wird, das Arbeiten mit xxx.gif, xxx.mov und xxx.wav-Dateien, soll künftig auch mit Geruchsdateien xxx.olf funktionieren.

Gerade Labrador-Retriever sind hier dankbare Studienobjekte, schließlich sind die netten Tierchen dafür bekannt, ständig aus allen vorhandenen Körperöffnungen jeweils typische Düfte entströmen zu lassen.

Sobald die entsprechenden Treiber vorliegen, wird Doggy-Cam auch hier wieder Vorreiter sein.

Neugierig geworden? Tja, da hilft nur regelmäßiges Nachschauen, denn schon in den nächsten Tagen geht es los.

Aktueller Stand:

Unsere Hundesituation hat sich verändert: "Mady" mußte 1998 eingeschläfert werden, und seit Anfang 1999 ist auch "Quipu" nicht mehr unter uns. Beide haben eine würdige Ruhestätte in unserem Garten gefunden. Ein Labrador aus Stein wacht über unsere beiden Superhunde.

Aber durch diesen Umstand ist auch die Realisierung der Doggy-Cam völlig aus dem Ruder gelaufen, denn ohne Hund keine Doggy-Cam, ist doch klar, oder ???

Aber es zeichnet sich der berühmte Silberstreif am Horizont ab: Seit einigen Wochen wächst in unserem Haus ein kleiner Labrador-Rüde heran: Lenni. Problem ist nur noch seine Größe, denn ein Welpe kann kaum die schwere Ausrüstung für die Doggy-Cam tragen. Im Augenblick sind unsere Entwickler dabei, die Geräte zu miniaturisieren. Schwierig ist es noch bei dem 36-Bit-1GHz-Transponder, Herzstück der Anlage. Aber die Ingeneure sind optimistisch. So könnte aus der Doggy-Cam die Puppy-Cam werden.

Also, die Sache bewegt sich, immer mal wieder reinschauen. Und was die olf-Dateien angeht: das haben wir die unnachahmlichen Gerüche unserer beiden Labradors natürlich vor ihrem Ableben digitalisiert und gespeichert. Denn bis Lenni, unser neuer Hund, so gut stinken kann wie die beiden "Großen", wird sicher noch so mancher Tropfen Wasser vom Himmel fallen (oder so ähnlich).

Ach ja, Lenni hat eine eigene Internet-Seite: www.der-labrador.de

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