Rund um die Turfroute

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

2. Etappe: Über die Drentse Hoofdvaart bis nach Gorredijk

„Ich rate ab, die Drentse Hoofdvaart zu benutzen...“ schreibt Jan Werner im "Törnführer Holland" (Delius Klasing, 2000). Dieses harte Urteil kann so nicht im Raum stehen bleiben. Richtig ist, dass der Fahrweg von der vielbefahrenen N371 begleitet wird. Dort findet tagsüber viel Autoverkehr statt, doch der Bootsdiesel übertönt den Straßenverkehr allemal. Nachts kann man trotz Straße ruhig schlafen, da es viele schöne Anlegeplätze gibt und der Autoverkehr ab 20.00 Uhr deutlich abnimmt und wenig später fest völlig zum Erliegen kommt.

Kanal-begleitender Weg an der Drentse Hoofdvaart

Außerdem hat die Provincie Drenthe eine Menge getan, um das Revier für die Sportboote attraktiv zu gestalten. So sind edie Ausstattungen der Liegeplätze erheblich verbessert worden, die sechs Schleusen zählen zu den schönsten der Fahrt und in der Nachbetrachtung möchte ich dieses Teilstück nicht missen. Angefangen von der spannenden Hafendurchfahrt in Meppel über die Schleusen und die mehr als 20 beweglichen Brücken bietet die Drentse Hoofdvaart eine Menge an urlaubstypischen Erlebnissen.

Meine Empfehlung: Auf jeden Fall befahren!

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