Titel

Rund um die Turfroute

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

2. Etappe: Über die Drentse Hoofdvaart bis nach Gorredijk

Während des Schleusens ist Zeit für die Crews der wartenden Schiffe für ein Fachgespräch mit den Schleusenwärtern. Oft stehen viele Menschen beobachtend und kommentierend an den Schleusen - manchmal ist echt was los...

...in Lippenhuizen überraschten uns 3 sorgfältig geschminkte Mädchen im Grundschulalter mit einer gut einstudierten Tanzdarbietung - perfekt auf das Timing des Schleusenvorganges abgestimmt!

Vor allem in den Städten liegen die Schleusen meist mitten im Ort, im günstigen Fall auch noch umgeben von den Terrassen mindestens eines Restaurants - Garant für gute Unterhaltung. Während die Schleusen auf der Drentsen Hoofdvaart eingezäunt waren, fehlt in den Städten jeglicher Schutz, die Passanten können bis zum Schleusenrand gehen und wenn sie nicht aufpassen, stolpern sie über die Haltegriffe auf dem Boden!

Als Kommunalpolitiker beschleicht mich da manchmal die Vision, in Dortmunds Einkaufsmeile käme jemand auf die Idee, ein 50 Meter langes und bei 8 Meter Breite 5 Meter tiefes Wasserbecken zu errichten, ohne jegliche Absperrung. Ich höre schon förmlich die Stellungnahme des Rechtsamtes - völlig undenkbar. Aber angesichts der unendlich vielen Meter Uferlänge ist in den Niederlanden ein etwas entspannterer Umgang mit solchen Gefahrenstellen sicher unumgänglich.

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