Mit der Josina Elisabeth auf Klassenfahrt - Vorbereitungen und Schülertexte

Wir kochen, wir kochen...

Jenni Atlanta über das Kochen:

Am 23.06.02 sind wir auf Klassenfahrt gegangen. Wir wollten Segeln. Da wir wussten, dass wir erst abends ankommen und dann keine Lust mehr hatten zu kochen, haben wir einen Abstecher zu MC Donalds gemacht. Die Schlangen waren megalang und es war total voll. Nach ca. 1.Stunde sind wir mit dem Bus weiter nach Harlingen gefahren. Als wir unsere Kajüten bezogen hatten, haben wir noch einen Plan gemacht, wer am nächsten Morgen das Frühstück machen und Brötchen holen sollte. Als der Morgen anbrach wurden wir ziemlich unsanft von Herrn Czierpka geweckt. Die Leute, die für´s Frühstück zuständig waren, mussten sich umziehen und sofort kommen um zu arbeiten. Die anderen hatten noch 30-45 Minuten Zeit. Es gab immer Brötchen, mit Käse, Wurst, Nutella und Marmelade. Zum Trinken gab es Tee, Kaffee oder Kakao. Das jeden Morgen. Es wurden jeden Abend Gruppen zum Einkaufen, Imbiss machen und Abendessen eingeteilt. Zum Imbiss gab es immer Brot geschmiert und manchmal gab es gekochte Eier dazu. Das war aber nicht alles. Jeden Tag gab es eine Vla Stunde, in der jeder so viel Vla essen konnte, wie er wollte und Obst konnte man die ganze Zeit essen. Abends gab es immer warmes Essen. Am Montag gab es Gemüsesuppe, am Dienstag Nudeln mit (Gemüse) Soße, am Mittwoch Tortellini mit Soße und Donnerstag Pellkartoffeln mit Zaziki. Freitag gab es kein Abendessen, weil wir da nach Hause gefahren sind.

Großes Gemüseschneiden während der Fahrt. Die Crew für das Abendessen will schon mal die Vorarbeiten erledigen. Das Problem ist in allen Häfen dieser Welt gleich. Wenn ein Schiff ankommt, wollen alle schnell von Bord, Landgang, ins Dorf usw. Aber einige müssen auch für das Essen sorgen.

Aus diesem Grund wurde oft schon während der Fahrt vorbereitet. Und manchmal musste auch geschult werden, wie hier etwa die Fertigkeit, runde Zwiebeln in kleine Stücke zu zerlegen. Und wer ist das ein besserer Lehrmeister als Ober-Zwiebel-Schneider-Leher Grabowski?

Dann ging´s zur Sache. Bergeweise mussten die Teile gehäutet und zerkleinert werden....

...und Johanna hat dann einfach was gegen die Heulerei getan und war sicher die coolste Zwiebelschneiderin nördlich des Äquators.

Auch das war neu: Wir machen eine Mehlschwitze. Gut, dass so qualifizierte Oberköche an Bord waren, die das alles locker drauf hatten....

Und dann wurde zugelangt. Niemand macht sich eine Vorstellung davon, wieviel Essen 32 ausgehungerte Segler in wenigen Minuten verputzen können. Rat Fatz ist nichts mehr da...

...bis auf Berge von Tellern usw. Viel Spaß beim Spülen!

Aber wie man sieht, mit der richtigen Crew macht auch das Spülen ein bisschen Spaß, es muss ja gemacht werden, also kann man es auch mit ein paar blöden Witzen würzen, dann ist es halb so schlimm.

Ach so: Einmal haben wir in einem Newsletter um neue Rezepte gebeten, das war an dem Abend nach der Gemüpesuppe, die nicht bei allen so wahnsinnig ankam. Wir bekamen jede Menge Rezepte und Tipps, das hat in Dortmund sogar in der Zeitung gestanden: Segler rufen um Hilfe!

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Außerschulischer Partner: ADAC-Yachtschule Udo Rahmann