Überführung der Tremonia von Marknesse nach Dortmund

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Etappe 4: Über den Wesel-Datteln-Kanal nach Datteln

Schleuse Ahsen, die Vios fährt nicht so weit vor und wir liegen ziemlich dicht an ihrem Heck. Beim Schleusen kein Problem - wir nutzen nur die Mittelklampe, das reicht eigentlich völlig aus.

Auch wenn das Wasser beängstigend stark in die Schleusenkammer stürzt - die Welle beruhigt sich deutlich, bis sie bei uns ankommt.

Gefährlich wird die Nähe zu einem großen Motorschiff nur bei der Ausfahrt, denn um ein solches Monster in Bewegung zu setzen, muss die Schraube schon eine Menge Wasser nach hinten schaufeln. Und wenn soviel Wasser zwischen Schleusenmauer und Bug des dahinter liegenden Sportbootes hindurch gedrückt wird, werden riesige Kräfte frei. Wichtig ist es daher, für diesen Augenblick den Bug gut unter Kontrolle zu halten, möglichst zur Mauer hin zeigend. Da bei diesen großen Schleusen der nächste Poller viel zu weit entfernt ist, hilft nur eine zweite Leine vom Bug zurück zum Poller, eine Vorspring so zu sagen, die gelegt und gut durchgesetzt wird, sobald der Schleusenvorgang seinem Ende zugeht. Die Leine an der Mittelklampe fiert man dann etwas, so dass das Boot sich mit beiden Leinen prima fixieren lässt. Ich weiß, es gibt tausend andere (und vielleicht auch bessere Methoden), aber ich suche immer nach solchen, die man auch allein anwenden kann ohne auf einen 2.Mann (oder besser: Frau) angewiesen zu sein.

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Schleuse Datteln, nur weniger Kilometer weiter, ist die letzte Schleuse am WDK, danach gibt es zwei Möglichkeiten:

Weiterlesen über den Datteln-Hamm-Kanal zur Marina Rünthe
oder
(etwas später gefahren) weiter zum Dortmunder Hafen

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