Über Rhein und IJssel in die Niederlande - und zurück
Ostertörn 2005

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Etappe 2: 4: Über WDK und DHK zurück in die Marina Rünthe

Wieder mit uns zusammen fährt die Therese durch die Schleusen, mittlerweile kennt man sich und das ist ein gutes Beispiel für die kommunikative Funktion von UKW-Funk. Nach jeder Schleuse frage ich nach, ob und wo ich vorbei kann, es ist halt schöner, seine eigene Geschwindigkeit fahren zu können, auch wenn man an der nächsten Schleuse wieder warten muss. Da die Therese weit links fährt, frage ich beim ersten Mal nach, ob ich an Steuerbord überholen kann. "Nee, mach mal so, wie es sich gehört" - "Ok, Standard-Situation" - und schon geht der Frachter weiter nach rechts und macht mir den Weg frei. Beim nächsten Mal heißt es dann nur noch "Ach, du schon wieder - klar, überhol´ man". Und der Skipper geht sogar etwas mit der Geschwindigkeit herunter. Danke! Da ich in den Schleusen direkt hinter der Therese liege, genieße ich auch das Fingerspitzengefühl des Skippers beim Herausfahren: Ganz sacht´ steuert er seine Maschine und es gibt kaum Schwell. Wirklich vorbildlich dieser Mann.

Ein Pärchen mit Schlauchboot fährt mit uns ein und versucht, mit der einzigen Leine an Bord an einem Festmacher Halt zu finden. Schnell legen wir eine Leine an Backbord und bieten das Längsseitskommen an - so können auch die Zwei entspannt und weit ab von der glitschigen Schleusenwand sicher schleusen.

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