Sommertörn 2005 - Niederlande Nord-West

Etappe 1: Von Rünthe nach Friesland

Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Ich mache im Liegehafen Datteln fest, hier ist ein riesiges Stück für Sportboote und andere Fahrzeuge reserviert, doch die Tremonia ist das einzige Sportboot im Hafen. Die Abschnitte für die "Dicken" dagegen sind gut belegt. Gerade hat die Stadt Brühl der Reederei Burmester angelegt.

Winzig klein ist die Tremonia gegen die gewaltigen Schubleichter, die die Bizon 72 gestern Abend hier geparkt hat. Als Ganzes passte der Schubverband nicht in die Parklücke, also hat das Schubschiff von Odertrans die Leichter zunächst in die Ecke geschoben, dann los geworfen und sie von der Seite aus an den Kai gedrückt. Das war so gegen 23.00 Uhr. Übrigens: Auch wenn es so aussieht - ich habe nicht mitten am Kai festgemacht - das Anlegen von Sportbooten ist erst ab dem Schild (hinter dem Boot) erlaubt. Der Platz rechts von der Tremonia muss frei bleiben, denn die Berufschifffahrt darf dort im flotten Dreier liegen!

Morgens mache ich einen kleinen Abstecher nach Datteln, von der Brücke aus ist der Liegehafen gut zu sehen. Er liegt zwischen zwei Straßenbrücken und so perfekt an die City angebunden, mit dem Rad ist man in wenigen Minuten mitten drin. Dabei nutzt man besser diese Brücke, dort gibt es nämlich gute Auffahrten. Zu Fuß ist die Brücke Waltroper Straße (rechts im Bild) günstiger, weil der Weg etwas kürzer ist, allerdings gibt es nur steile und sehr enge Treppen zur Brücke, daher ist das für Radfahrer der ungeeignete Weg.

Von der Waltroper-Straßen-Brücke hat man auch einen prima Blick auf die Einmündung des Datteln-Hamm-Kanals. Denn die Brücken führen über den Dortmund-Ems-Kanal DEK, den muss man nämlich für knapp zwei Kilometer nutzen, er verbindet nicht nur Dortmund mit Emden sondern auch den DHK mit dem WDK!

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