Emsland, Friesland, Saterland - en een beetje Provincie Groningen - Sommertörn 2007

Etappe 14: Das Barßeler Tief, Leda, Jümme, Dreyschlot und Sagter Ems

Es geht los, wir sind unterwegs und auch auf der Ferla werden die Leinen losgeworfen. Hoffentlich klappt das alles so wie wir uns das vorstellen. Wenn sich die Ferla doch nicht richtig steuern lässt oder der Hilfsmotor verreckt??? Auf jeden Fall verspricht das Wetter einen schönen Tag, nun wollen wir erst einmal los, Bange machen gilt nicht!

Die Frela legt ab, nach dem wir vorbei gefahren sind - so wie abgesprochen. Inge ist vorn auf dem Vordeck für die Navigation zuständig, meist muss sie aber an der Seite stehen, der Skipper kann sonst ihre Anweisungen bei laufendem Motor nicht verstehen. Wir halten die Luft an, denn Tomdi braucht einige Minuten, bis er das Boot richtig im Griff hat. Der Außenborder sitzt an der Außenkante der Badeplattform, das macht das Steuern auch nicht einfacher - aber er bekommt die Frela auf Kurs und kann sie vor allem auch auf Kurs halten.

Wir sind mittlerweile pünktlich an der Drehbrücke Roggenberg angekommen, tatsächlich ist die Brückenwärterin auch schon da, im starken Gegenlicht der Morgensonne ist nur ihr Umriss erkennbar. Die Brücke hebt sich. "Dreht langsam" steht überall in den Revierbeschreibungen - das können wir bestätigen. Mit unendlicher Langsamkeit kommt die Fahrbahn in Bewegung und gibt langsam das Dreyschlot frei. Die Tremonia treibt schon eine ganze Weile im Strom, das Wasser läuft auf, zuletzt muss die Maschine sogar rückwärts gehen. Trotzdem ist es uns ganz recht dass es so langsam geht, denn die Frela ist noch nicht um die Ecke gekommen.

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