Geschafft, Hafen Barßel, wir laufen ein. Links der Leuchtturm - wem er bekannt vorkommt: Roter Sand, schöne Nachbildung. Uns fällt ein Stein vom Herzen, die Frela ist gut durchgekommen, der Außenborder hat gehalten und Tomdi konnte sein Boot gut und sicher steuern - wir mussten nicht helfen, denn das wäre, Hand aufs Herz, in der Strömung bei dem engen Fahrwasser schwierig geworden.

Die Tremonia findet einen Liegeplatz direkt am überdachten Vereins-Ponton, Wasser, Strom - alles da. Leider klappert der Steg vernehmlich, wenn sich jemand auf ihm bewegt. Da aber auf der anderen Seite ein Dauerlieger fest gemacht hat, sollte das kein Problem sein. Bei zwei Reisebooten (vielleicht Familien mit Kinder oder so) stelle ich mir das aber etwas nervig vor. Egal - alles prima in Barßel.

Gemeinsam sitzen wir auf dem Vereins-Ponton beim gemütlichen Frühstück. Inge und Tomdi bedanken sich für die Unterstützung, die ja nur moralischer Art war aber immerhin ein gewisses Sicherheitsgefühl gebracht hat. Gut, wenn man einen Plan B in der Hinterhand hat, auch wenn der - das haben die B-Pläne ja so an sich, sonst wären es ja die A-Pläne - mit einigen Fragezeichen versehen ist.

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