Etappe 1: Auf dem DEK bis nach Lingen
Münster kommt in Sicht - gerade hat mich die WSP überholt und viele Wellen gemacht, die bekommen nun diese fröhlichen Menschen in ihrem Boot zu spüren - doch die sind ja per Definition gegen Wellen jeder Höhe gefeit, hier fährt schließlich die Marine-Jugend Münster in den Abend. Nur einer vorn im Bug hält sich die Kotze zurück - oder musste er vielleicht nur gähnen?

Wieder lege ich im Medienhafen an - bei dem Sauwetter wird hier wohl nicht allzuviel los sein - getäuscht. Abends ist echt wieder die münsteraner Sau los - Junggesellenabschied, große Geburtstagsfete und die üblichen Wochenendtrinker. Dieses Quartier funktioniert wirklich. Das Ufer ist sehr schon gemacht worden, Sitzsteine am Wasser, aber leider keine zusätzlichen Poller, nur die alten Ringe liegen auf dem Kai. Da wären doch nun wirklich noch ein paar Poller drin gewesen, oder? So ist das Festmachen jedesmal ein unheimliches Gefummel - jedenfalls bei einem 9-Meter-Boot. Das Bild ist vom nächsten Morgen, die Reinigungskolonne war schon um 6.00 Uhr unterwegs, alles wieder blitzeblank! Mit mir haben hier 16 andere Boote im großen Rund übernachtet - das ist doch schon mal eine Zahl!

Ja, das ist Service: Loh-Tank hat ein großes Transparent auf dem Bunkerboot: Diesel für Sportboote - wobei Münster ja nun durch BMC ein paar Kilometer weiter gut versorgt ist - egal - auch hier also Diesel für uns, klasse!

Noch etwas fällt in Münster auf - ist allerdings auch nicht wirklich erstaunlich: Soviel Intelligenz zusammengeballt, da wird natürlich viel gedacht und manchmal kommt man dabei auch tatsächlich auf Ergebnisse, die die Welt verändern könnten! Gerade kommt über 1live die Nachricht, dass es demnächst die Verschmutzungsrechte nicht mehr "für umsonst" gibt, die Energieversorger also für den Kohlendioxideintrag bezahlen müssen. Die natürlich teilen schon mal prophylaktisch mit, dass sie diese Kosten an die Verbraucher weitergeben "müssen", keine Luft mehr um diese Belastung abzufangen (habe ich die letzten Geschäftsergebnisse der Energieriesen soo falsch verstanden?). Egal, ich schweife wieder ab: Hier also der innovative und klimaschonende Kühlschrank made in Münster - Monasteria-cool - frei schwimmend und als De-luxe-Ausführung auch mit eigenem Antrieb zur intelligenten Ansteuerung kälterer Gewässerbereiche, selbstredend computergesteuert - noch Fragen?

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
Der Reisebericht ist Teil der Domain www.czierpka.de. Das Copyright liegt bei Karl-Heinz Czierpka, es gelten die im Impressum und in der Erklärung zum Datenschutz aufgeführten Grundsätze. Wir sind unterwegs mit dem Motorkreuzer Tremonia.