Etappe 1: Auf dem DEK bis nach Lingen
Anderntags geht es zusammen mit der Christoph in die Kammer. Der Skipper hat es eilig und fragt etwas ärgerlich nach, als der Schleusenwärter mich auch in die Kammer beordert. Darauf hin gibt es eine kluge Antwort aus der Schleusenwarte: Fahr weit genug durch, denn dann kann das Sportboot auch fix einfahren und festmachen. Und so passiert es auch und ich lege noch einen drauf: Im schnellen Spurt bringe ich meinen Müll in die Container und bin zurück, ehe die Schütze geöffnet werden. War eben schon immer schnell auf der Sprint-Strecke!

Der Leerfahrer muss sich ducken - unter der Altenrheiner Irgendwas Brücke bei Kilometer 120,7 passt die Christoph nur mit völlig herunter gefahrenem Fahrerhaus - gut dass der Skipper so einen kleinen bzw. niedrigen Wagen fährt - jedenfalls bleibt der SLK nicht an der Brücke hängen und der Skipper kann sich schon mal auf die nächste Landfahrt freuen, wenn er den Kleinen von der Leine lassen darf.

Über die Brücke fuhren früher Züge, die Strecke scheint still gelegt, aber es gibt etwas schrecklich Nostalgisches zu entdecken: Telegraphenmasten, richtig schöne Telegraphenmasten stehen da noch in langer Reihe am Gleis - erinnert mich an früher, als ich auf den Bahndämmen dieser Republik unterwegs war auf der Jagd nach Dampflokomotiven - jeder hat halt dunkle Seiten in seine Lebenslauf....

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