Mooreichen - mich erfasst immer ein seltsames Gefühl wenn ich so ein Holzstück berühre, dass nach Messungen etwa um 2.200 vor der Zeitenwende gewachsen ist. In 2,50 Meter Tiefe hat man diese Stücke im Ipweger Moor gefunden.

Ein Bohlenweg wie man ihn seit dem 3. Jahrtausend vor der Zeitenwende benutzt hat. Ohne solche Wege wäre das Moor nicht zu passieren gewesen. Lange Birkenstämme liegen auf dem Boden und tragen die Eichenbohlen. Mehrere verschiedene Typen sind bekannt, im Museum werden sie alle gezeigt.

Und es gibt ein Stück echtes Hochmoor mit seinen wichtigen Pflanzen, ohne die es so ein Moor gar nicht geben würde. Interessant die Torfmoose, die allein vom herabfallenden Staub leben und die gigantische Wassermengen speichern können. Daher ist auch hier bei diesem kleinen Moor das betreten gefährlich, weil man sehr tief einsinken kann. 1.500qm Hochmoor hat man hier erstellt, durch eine Folie wird ein Versickern des Regenwassers verhindert.

3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23
Der Reisebericht ist Teil der Domain www.czierpka.de. Das Copyright liegt bei Karl-Heinz Czierpka, es gelten die im Impressum und in der Erklärung zum Datenschutz aufgeführten Grundsätze. Wir sind unterwegs mit dem Motorkreuzer Tremonia.