Emsland, Friesland, Saterland - en een beetje Provincie Groningen -

Sommertörn 2007

Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Sommer 2007 - er wird in die Geschichte eingehen - aber was kann man wettermäßig erwarten, wenn der Sommerhit den Titel Umbrella trägt? Regen kann man da erwarten. Für Rihanna war die Auskoppplung aus der CD "Good girl gone bad" (Ach wärst du doch ein gutes Mädel geblieben!) der Durchbruch, für uns Programm - Regenschirm - es ging nicht ohne! Aber ich will nicht unzufrieden sein, richtige Regentage gab es vier oder fünf. Aber es hat schon verdammt oft mal kurz geschauert - blöd nur, dass dann das Verdeck nass ist. Und jetzt, Wochen später, bin ich froh, soo schönes Wetter gehabt zu haben - Dauerregen seit Tagen - da habe ich es ja noch gut getroffen. Doch es gab viel Wind. Mehrere Tage habe ich verloren, weil ich, allein unterwegs, irgendwann nicht mehr fahre. Sicher ist sicher, beim Anlegen, in den Schleusen - da wird es mit viel Wind Einhand manchmal schwierig, und das muss nicht sein. Und - so richtig "verloren" waren diese Tage auch nicht - ich bin halt nur nicht auf dem Wasser unterwegs gewesen, alles andere ware ja kein Problem und auch ein völlig untätiger Tag mit entspanntem Lesen und Musik hören ist nicht weg - ich habe doch Urlaub!


Fehlt nur noch der Rüssel und der Twister ist fertig!

Die Ziele sind das Emsland, die Turfroute im niederländischen Friesland und schließlich Ostfriesland oder besser: Das Oldenburger Münsterland, noch genauer: Das Saterland so knirsch an der Grenze zu Ostfriesland. Das ursprüngliche Ziel, dazu einen großen Kreis zu laufen und über den Dollart und Emden (mit Abstecher nach Wilhelmshaven) zu fahren, wurde aus Wettergründen gestrichen: Zu ungünstig die Vorhersagen für den Wind über dem Dollart. Doch Wilhelmshaven läuft mir nicht weg! Trotz dieser Änderung wurden es 113 Motorstunden - allerdings nur 928km - diese magere Ausbeute (2006 haben wir im Sommer fast 2.000km geschafft!) hängt an den angesteuerten Revieren: Durchweg kleine Kanäle und durchweg mit drastischen Geschwindigkeitsbeschränkungen versehen, 6km/h wurden fast schon zur Standardgeschwindigkeit. Wie hat sich die Tremonia benommen? Mustergültig! Das Bugstrahlruder muckte zum Ende des Törns, erst unregelmäßig, dann ging nach Backbord gar nichts mehr - wohl die Kohlen - Micky wird das richten! Doch das Boot lässt sich ja auch ohne Bugstrahler sehr gut manövrieren. Ach ja, 1.000 Betriebsstunden liefen auf der Rückfahrt durch - entspricht etwa 25.000km eines Autos, nur viel ruhiger was gleichmäßige Drehzahlen angeht. Gerade gut eingefahren der Vetus, auf jeden Fall ist er immer auf den ersten Dreh am Schlüssel voll da. Gutes Boot eben, diese MARCO!


Karten und Informationsmaterial zu Wasserwegen und Zielen an den Ufern

Natürlich wird unterwegs ständig getippt - dieser Reisebericht war praktisch bei der Rückkehr nach Dortmund fertig, nur das Feintuning fehlte, die Keywords und andere internet-typische Daten mussten noch gesetzt und die Etapppen miteinander verlinkt werden. Allein das tägliche Tippen sichert selbst die kleinen Erlebnisse und Anekdoten vom Tage - auch wenn es manchmal lästig wird und nicht immer solchen Spaß macht wie oben zu sehen. Auf 264 Seiten finden sich die Texte hier wieder, gegliedert in 15 Etappen. Und der Text wäre nichts ohne die vielen Korrekturleser aus dem boote-forum - meine Beta-Tester sozusagen - vielen Dank an alle für die vielen Meldungen zu Tipp- und Rechtschreibfehlern!!!

3.093 Mal hat der Auslöser geklickt, 3.093 Mal hat die Kamera elektronisch das Geräusch eines echten Verschlusses imitiert - natürlich wurden die Fotos unterwegs ausgewertet, bearbeitet und mehrfach gesichert. Ein Albtraum, wenn sie - aus welchem Grund auch immer - verloren gegangen wären. So gab es immer mindestens zwei Sicherheitskopien, davon eine auf CD bzw. DVD. Und jeder, der ein Stück mitfuhr oder mich besuchte nahm einen Umschlag mit neuen CD´s mit in die sichere Heimat. Etwas mehr als 730 Fotos finden sich in diesem Reisebericht!


Selbstportrait im Spiegel der Tremonia mit angeschnittener Maus

318 Brücken wurden eigens für die Tremonia gehoben, geklappt, gedreht - viele haben wir selbst bewegt. Und genau 100 Schleusen haben uns gehoben oder gesenkt - viel Wasser musste für die Tremonia in die Kammern hinein - und auch wieder hinaus fließen - hier im milden Licht der Abendsonne sieht es aus wie flüssiges Gold, naja, aber fast!

Kurzer, eigentlich selbstverständlicher Hinweis:
Meine Reiseberichte erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität. Es sind meine völlig subjektiven Urlaubserinnerungen, die ich für mich aufschreibe und anderen zugänglich mache. Der Bericht ersetzt auf keinen Fall das genaue Studium des aktuellen Kartenmaterials, der Gezeitentabelle und der einschlägigen Veröffentlichungen!

Es besteht die Möglichkeit, dass das Lesen dieser Seiten zu erheblichen Nebenwirkungen oder gar Kurzschlussreaktionen führt wie etwa dem Kauf eines eigenen Bootes oder ersatzweise dem spontanen Chartern eines schwimmfähigen Untersatzes. Solche irrwitzigen Aktivitäten sind mit nicht zu unterschätzenden Risiken verbunden, für die der Autor keinerlei wie auch immer geartete Wiedergutmachung oder gar Restitution (Wiedereinsetzung in den bisherigen Stand) zu leisten bereit und in der Lage ist! Daher gehört es zur selbstverständlichen Sorgfaltspflicht des Einzelnen, vor dem Klick auf einen der folgenden Links unbedingt Rücksprache mit dem Lebenspartner oder der entsprechenden weiblichen Form oder einer anderen Person des unbedingten Vertrauens zu nehmen!

Ansonsten gelten die im Impressum aufgeführten Grundsätze und Einschränkungen!

Und nun viel Spaß,

Karl-Heinz Czierpka

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