Emsland, Friesland, Saterland - en een beetje Provincie Groningen - Sommertörn 2007

Etappe 12: Langeweile hat einen Namen - der Küstenkanal

Man hatte mich vor dem Mittellandkanal gewarnt (lang und langweilig - und ich war begeistert) - vor dem Küstenkanal hat man mich auch gewarnt, er sei schnurgerade und eintönig - beide Aussagen sind so falsch wie nicht was. Erst einmal gibt es allein auf dem ersten Stück bis zum Elisabethfehnkanal - und nur für diese 35km kann ich sprechen - sage und schreibe drei Kurven. Auf 35 Kilometern, also etwa alle elf Kilometer eine, nix mit schnurgerade.


Meine Lieblingskurve auf dem Küstenkanal

Meine - ganz private - Meinung zu diesem Wasserweg: Der Küsten-Kanal wurde als Ausbildungs- und Trainingsstrecke für angehende U-Boot-Fahrer geplant. Man wollte den Jungs zeigen, was es heißt immer in die Unendlichkeit zu schauen, was es heißt, wenn man ständig das Gefühl hat niemals anzukommen, man wollte die psychische Stabilität dieser Menschen angesichts solcher Herausforderungen testen. Dafür wurde er gebaut, der Küstenkanal! Schönes Beispiel unten, erinnert mich an dieses Spiel aus Kindertagen mit den drei Spiegeln auf der Frisierkommode meiner Oma, richtig eingestellt blickte man ins Unendliche. So ist das hier auch. Übrigens ist in der Ferne ein Entgegenkommer zu sehen. Zeit genug, noch die Clubjacke zur Begrüßung anzuziehen, man könnte auch bequem noch vorher duschen und die Haare schön machen und sich auch so noch ein wenig nett stylen - alles zeitlich locker zu schaffen.

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