Morgens dann standes- und traditionsgemäß das Turfrouten Ontbijt - erstes Frühstück auf der Turfroute, mit Rührei und Speck, einem (etwas latschigen) Croissant vom Vortag, frischem Obst und leckerem Yoghurt (der aus dem kleinen Eimer, met Perzik, von de Znivelhoeve) dazu einen großen Pott Kaffee und ein Glas mit flaschengegorenem Sekt - so starte ich in einen schönen Sommertag!

Noch einmal mein Liegplatz - diesmal bei Tag und Sonne - die Tremonia mit "schwimmenden Fendern". Ein fauler Tag mit Lesen und Sonnen und viel zu schauen auf dem Wasser. An diesem engen Kanal kann ich an den Bewegungen meines Boote andere fahrende Boote in etwa einem Kilometer Entfernung durch ruckartige Bewegungen bemerken - hätte ich nie gedacht, dass sich dieser Tsunami-Effekt hier so deutlich zeigt, das zurückgehende Wasser bei einer großen Welle - nichts anderes kann es hier sein. Das wasserverdrängende Boot wirkt schon weit voraus auf den Wasserspiegel ein. Ich hatte ja mal das Nebelerlebnis auf dem Datteln-Hamm-Kanal - nichts zu sehen, nichts zu hören, aber das Boot ruckt plötzlich in die Leinen und dann, Minuten später, taucht ein Binnenschiff aus dem dichten Nebel auf - der gleiche Effekt.
