Emsland, Friesland, Saterland - en een beetje Provincie Groningen - Sommertörn 2007

Etappe 10: Die Friesische Turfroute

Thema Radfahren schnell mal zwischendurch: Das macht mittlerweile in Friesland besonderen Spaß - man hat das Land mit einem Netz von Knooppunten überzogen, nummerierte Punkte also, die von den Nachbarpunkten aus ausgeschildert sind: Groß, deutlich, zuverlässig. Endlich ein System , dass sorgenfreies Losradeln ermöglicht. Karten finden sich zwischendurch an allen wichtigen Stellen. Dazu gibt es natürlich noch die bekanntern Routen, die die NAP-Route. Skipper wissen, der NAP ist der Nationale Amsterdamer Pegel - also eine maritime Route mit interessanten Zwischenstationen.

Der Versorgungssteg des Hafens - hier gibt es Trinkwasser und man kann diverse andere Flüssigkeiten los werden: Fäkalien-Absaugstation (kostenlos) und Bilgenwasserpumpe (2 Euro). Die Umgebung lohnt einen längeren Aufenthalt. Vor allem mit dem Fahrrad kann man hier tolle Touren machen, ausgearbeitete Vorschläge liegen zum Mitnehmen bereit. Und die Kosten: Acht Euro habe ich für eine Nacht bezahlt, plus einen Euro für Strom - mehr als angemessen.

Der Hafenmeister kommt abends - es ist aber immer jemand telefonisch zu erreichen - als ich etwa das Reduzierstück auf dem Stutzen zum Absaugen des Schwarzwasser-Tanks nicht abbekam, genügte ein kurzer Anruf und wenig später wurde mir geholfen!


Fäkalien und Bilgenwasser können hier abgepumpt werden

Mit den richtigen Werkzeug war das kein Problem, da hatte irgend jemand mit ganz viel Kraft das Reduzierstück ziemlich fest geschraubt.

Treffen am Abend mit den Nije Kompagnons - meine Kontaktpersonen der Stiftung: Neben mir Sieger Mulder, er erstellt jedes Jahr das offizielle Informatieblad, dessen deutsche Übersetzung dann jeweils auf meine Kappe geht - Sieger habe ich vor vielen Jahren persönlich kennen gelernt und mit ihm verbindet mich seit dieser Zeit eine intensive Email-Verbindung. Daneben der wichtigste Mann der Stiftung, der Penningmeester Joh. Knevelmann - in deutschen Vereinen würde er den Titel Schatzmeister oder Hauptkassierer führen - er muss die Pennige zusammen halten und das macht er sehr erfolgreich. Ganz rechts John Have, Voorzitter, Lesern von www.turfroute.de bekannt durch das jährliche Überreichen der Torte an die Erstbefahrer - aber als Vorsitzender hat er natürlich noch ein paar Aufgaben mehr... An diesem Abend lerne ich eine ganze Menge über Hintergründe der Arbeit der Kompagnons und ihre Planungen für Zukunft der Turfroute. Gut, dass es solche Enthusiasten gibt, die auch die manchmal mühsame tägliche Kleinarbeit nicht scheuen und uns allen durch ihre Aktivitäten diese schönen Wasserstraßen in Friesland erhalten.

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