Friesischer Sommerwind - "Sommer"törn 2008
Etappe 3: Von Grouw nach Leeuwarden über Pomprak Nauwe und Wargastervaart via Wergea
Die folgenden Seiten sind Teil des Reiseberichtes unseres Sommertörns 2008. Die kleinen Wasserwege stehen im Vordergrund, Brückenhöhen durchweg im Bereich von 2,50m - Kleiroute, Middelzeeroute usw. - Die anderen Etappen dieser Reise sind über die Auswahlseite zu erreichen.
Wir haben einen Abstecher nach Grou, dem frieisischen Grouw gemacht. Die kleine Stadt am Pikmeer war bis jetzt nie Übernachtungshafen - oft sind wir hier vorbei gefahren - doch es kam halt nie hin mit der Tourplanung. Jetzt auch nicht, denn eigtentlich müssen wir nur einkaufen. Also mache ich verbotener Weise an einem Anleger für Rundfahrtboote fest und Ute stürzt sich in den Einkauf. Als sie nach 30 Minuten wieder kommt, ist sie begeistert vom Ort und ich mache mich auf die Suche nach dem Hafenmeister und einem Liegeplatz.

So kommt es, dass wir abends durch die kleinen Gassen schlendern, richtig gut essen und und fragen, warum wir bloß früher hier nicht mal fest gemacht haben...
Vor allem der pitoreske Ortskern rings um St. Pieter ist den Besuch allein wert - einfach schön anzusehen, wie sich die kleinen Häuschen hier um die trutzige Kirche scharen - wunderschön! Und das Anlegen ist ganz einfach geworden: Es gibt jede Menge neue Anleger, teils mit Strom direkt am Ort, vom Magriet-Kanaal aus gut zu sehen. Also: Alles voll - das wird hier über Jahre ein Fremdwort bleiben.
Da wir aber übers Pikmeer gekommen sind finden wir die neuen schönen Anleger erst beim traditionellen Abendspaziergang. Wir liegen nämlich im eher hässlichen Gemeindehafen und statt aufs Pikmeer zu schauen haben wir einen unverbaubaren Blick auf das architektonisch wertvolle Sanitärgebäude. Und da wir "dicht bei dicht" liegen, können wir den Skipper im Nachbarboot sogar schnarchen hören - da kommt kein Gefühl von Einsamkeit auf und das Getöse an Steuerbord begleitet mich dann auch ins Reich der Träume. Und das alles für nur fünf Euro!