Trotz stürmischen Wetters mit Wind bis 7 fahren wir am nächsten Tag weiter, ein paar Kilometer bis Bolsward, dann dümpeln wir vor der St. Jansbrug - fünf Minuten hatte uns der Brückenwärter versprochen, daraus wird eine viertel Stunde, und das bei dem Wind. Allerdings: Die Finally hält sich klasse, ich muss nur wenig korrigieren, völlig stoisch liegt sie im Becken...

...der Regen peitsch gegen die Scheiben und die Windböen malen ihre Muster auf das Wasser - das alles stört die Finally nicht viel. Endlich kommt dann der Meister und bringt etwas Schönes mit: Zwei Boote in Gegenrichtung, ich muss also erst einmal Platz machen - alles kein Problem. In den 15 Minuten habe ich nur zweimal kurz das Bugstrahlruder benutzt, und auch das eigentlich nur "zur Sicherheit" damit das Ausweichen schneller von statten geht. Gutes Boot, hat uns die Finally am vorletzten Tag doch noch einmal deutlich gezeigt, dass so ein grundsolides Stahlschiff gegenüber einem nervösen Leichtgewicht wie der Tremonia doch so manche Vorteile hat.
