Überführungsfahrt von Sneek nach Henrichenburg

1. Etappe: Von Sneek nach Veendam

Am Winschoterdiep wieder Begegnung mit etwas größeren Teilen - die Werften haben anscheinend gut zu tun, überall wird geschweißt, geschraubt und gehämmert. Die monströse Dampfquelle hier habe ich nicht identifizieren können, wird wohl was abgestrahlt. Zischt jedenfalls mächtig.

Am Abend strande ich wie schon mehrfach in Veendam vor der ersten Brücke - um 17.00 Uhr ist hier Schluss und ich verpasse diese Deadline um schlanke zehn Minuten - schneller sein hätte auch nicht viel gebracht denn ich wäre allenfalls noch in die Stadt eingelassen worden, die nächste Konvoifahrt findet auf jeden Fall erst am nächsten Morgen statt. Aber auch hier kann man ganz gut liegen. Nur die Betonpoller misshandeln meine Leinen, ein halber Meter dicker Gartenschlauch schafft hier aber schnell Abhilfe.

Weil ich noch Zeit habe bastele ich mir schnell zwei neue "Erdnägel" aus 50cm langen Alu-Eckprofilen, oben eine VA-Schraube rein gegen das Abrutschen der Leine und fertig sind die Erdanker. Dann bin ich nicht mehr auf die winzigen Häringe angeiesen die für diese Zwecke verkauft werden und die hoffnungslos unterdimensioniert sind, vor allem bei weichem Erdreich, würde ich noch nicht einmal einen Hund anbinden. Zum Einschlagen habe ich mir einen stabilen Fäustel mit Hartgummischutzkappe gekauft - das sollte klappen. Und hat es auch, diese beiden Erdnägel haben die Tremonia mehrfach sicher gehalten, auch bei Wind.

weiter geht es zur nächsten Etappe: Veendam, Stadskanaal, Musselkanaal und Ter Apel

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