Überführungsfahrt von Sneek nach Henrichenburg

2. Etappe: Von Veendam nach Haren/Ems

Zum Glück kann man dort festmachen und ich schaue mir das Problem an. Die Provinci renoviert hier die Brücken und Schleusen, darunter immerhin 3 rijks monumenten - und das scheint schwierig. Das örtliche Fernsehen ist schon da und interviewt gerade eine Vertreterin der ausführenden Behörde - lange Rede kurzer Sinn: Hier geht nichts mehr. Die Boote die mir entgegen gekommen sind waren die letzten die geschleust wurden. Es strömt Wasser wo es nicht strömen darf, Taucher müssen her und man kann auf keinen Fall mehr schleusen. Da hilft es auch nicht, dass ich direkt an meinem Lieblingshaus liege, dem Löwenhaus - wahrscheinlich wohnt hier ein pensionierter Großwildjäger oder wenigstens ein Tierpfleger oder irgend etwas anderes, jedenfalls jemand mit intensiven Verbindungen zu den Raubkatzen. Jedes Jahr fotografiere ich dieses Mähnentier.

Und trotzdem: Ich muss zurück, über Pekel Aa - nett gesagt, bedeutet für mich noch einmal zwei Stunden Veendam und dann einen ebenso langen und brückengespickten Kanal - alles schon mal gefahren, locker taxiere ich den Umweg auf einen kompletten Tag. Konkret heißt das für mich: Ich komme nicht pünktlich mit dem Boot nach Dortmund - dort soll ich am 1. Juni wieder zum Bezirksbürgermeister gewählt werden und dazu ist es schon praktisch persönlich anwesend zu sein. Ärgerlich, aber anscheinend führt kein Weg darum herum, also "Kehrt Marsch" - zurück nach Veendam. Wobei mir der Grund für die Sperrung nicht ganz einleuchtet, denn es ist nur der Überlauf der sich nicht abstellen lässt. Aber man lässt sich nicht erweichen! Scheiße!

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