Überführungsfahrt von Sneek nach Henrichenburg

2. Etappe: Von Veendam nach Haren/Ems

Ich fahre also zurück nach Veendam, natürlich komme ich dort pünktlich zur Mittagspause an - eine Stunde warten. Zum ersten Mal bewähren sich meine langen Alu-Erd"nägel" und ich lege mich an eine Brennnesselwiese. Warten. Ich kann mir ausrechnen dass ich es heute nicht schaffen werde um auf dem ja immerhin möglichen Umweg wieder nach Stadskanaal zu kommen. Dann wird das schwierig mit der Überführung, das wir eine Menge Umstand mit sich bringen und ich werde das Boot in Haren liegen lassen müssen. Guter Yachthafen da, alles kein Problem, aber alles ganz schön umständlich. Doch anscheinend nicht zu ändern. Um 13.00 Uhr kommt wieder einer der Jongen aus Veendam und eröffnet mir eine Alternative: Durch Veendam zuück und über Pekel Aa nach Stadskanaal oder, ganz neu, wieder zurück (!) zur kaputten Schleuse und dort warten, morgen wird sie wieder funktionieren. Aha! Die Entscheidung ist einfach und so laufe ich kurz darauf das dritte Mal unter der Brücke der Museumseisenbahn durch und mache kurz danach wieder in Schatten und Schutz meines Löwen fest. Dort rauscht das Waser immer noch aus der Schleuse und macht einen ganz schönen Wirbel im Unterwasser. Und ich sehe den ganzen Nachmittag nicht einen Arbeiter am Rijksmonument...

Trotzdem darf ich am nächsten Morgen einfahren - geheimnisvolle Selbstheilung eines Denkmals - das hätten wir auch schon einen Tag früher haben können. Das Einfahren ist wegen der starken Querströmung natürlich etwas speziell aber es klappt auf Anhieb, mittlerweile habe ich die Tremonia 2.0 ganz gut im Griff und kann auch solche Situationen schon recht anständig meistern.

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