Die Niederländer öffnen die letzte Brücke für mich und dann kommt schon die Grenze - und nun wird´s interessant. Es ist fast drei und der Haren-Rütenbrock-Kanal liegt vor mir, Fahrzeit etwa 2 1/2 Stunden. Da auch hier um 17.00 Uhr Feierabend ist scheint es unwahrscheinlich, dass sie mich heute noch durchschleusen. Das heißt im Klartext: Übernachten vor der ersten Schleuse - kein Problem - aber morgen dann erst kurz vor mittag auf die Ems und damit keine Chance mehr, am Sonntag noch bis nach Hause zu kommen. Spannung!

Da ist sie, die erste Schleuse und was soll ich sagen: Das Licht wechselt auf Grün und ich liege wenige Minuten später...

...schon in der Kammer und es geht nach oben. Hier wird alles aus Haren ferngesteuert und der Schleusenmeister in Haren, bei dem ich später zwei (!) Euro für die Passage abdrücken muss meint nur trocken: "Ich konnte Dich da doch nicht liegen lassen" - netter Mensch!

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