Sommertörn 2011 - Wir machen rüber - ab in den Osten

Etappe 2: Von Magdeburg die Elbe stromab nach Dömitz

Höhe Neuermark-Lübars, kurz vor Arneburg: Kilometertafel 400 - 12 Kilometer hinter Tangermünde.

Elbe fahren ist etwas Besonderes - Kreuze am Ufer zeigen genau an, wo die Seiten zuwechseln sind, denn die Elbe ist ein kritischer Fluss. Zwar versucht man durch Buhnen die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen und damit das Bett zu vertiefen doch dieser Fluss hat seinen eigenen Kopf und lässt sich da nicht ´reinreden. Doppelkreuze sind besonders nett: Gerade herübergewechselt (das linke Kreuz) muss man schon wieder auf die andere Seite zurück (rechtes Kreuz). Dabei ist wichtig dass man seine Fahrt kontrolliert und sich nicht durch die Strömung aus der Linie zwischen den Kreuzen bringen lässt. Aber bei soviel Wasser wie im Augenblick ist das alles nicht ganz so kritisch.

Große Steinhaufen an vielen Stellen zeigen dass der Buhnenbau weiter geht. Der Ausbau der Elbe ist immer ein heißes Eisen und für die Umweltschützer sind solche Regulierungsmaßnahmen wie ein rotes Tuch. Immerhin ist die Elbe noch ein frei fließender Strom, ein richtiger Fluss der durch die Landschaft mäandriert - wo gibt es das sonst noch? Und die Auen sind ein Biotop von unschätzbarem Wert. Also lohnt es sich darum zu streiten.

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