Sommertörn 2011 - Wir machen rüber - ab in den Osten

Etappe 4: Einhand zurück nach Schwerin

Abfahrt aus Plau am frühen Morgen - bei diesigem Nieselwetter. Zunächst ist die bewegliche Brücke und danach die Schleuse zu durchfahren, alles sehr zäh und geprägt durch fehlende Warteplätze und starken Andrang. Immerhin komme ich bei der ersten Schleusung mit, immerhin war ich auch die Nummer zwei am Wartesteg, aber das heißt ja manchmal nichts.

Am Warteplatz liegen auch die Passagierschiffe, auch die Dr. Alban. Als ich auf dem Stadtplan der Dr.-Alban-Straße entdeckt habe vermutete ich zunächst einen großen Fan des Stockholmer Zahnarztes im Plauer Tiefbauamt - doch es waren nicht "Sing Hallelujah" oder "It´s my life" die zu diesem Straßennamen inspirierten, Dr. Ernst Alban, hätte ich eigentlich wissen können, war ein wichtiger Wegbereiter der Hochdruckdampfmaschine! Und nach dem ich im Internet recherchiert habe kann ich vor dem Mann nur den nicht vorhandenen Hut ziehen, eine derartige Weitsicht und ein solch zielstrebiges Arbeiten in der damaligen Zeit - Donnerschlag, der Mann hatte wirklich Visionen. 1856 ist er in Plau gestorben, der Dr. Ernst Alban. Dr. Alban Nwapa lebt zum Glück noch und sein Raggadag Remix von "It´s my life" gehört zu den gerne gehörten Titeln auf der Tremponia 2.0, besonders wenn der Subwoofer in Stellung gebracht ist. Geil!

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