Sommertörn 2011 - Wir machen rüber - ab in den Osten

Etappe 4: Einhand zurück nach Schwerin

Ich übernachte in Parchim, allerdings fahre ich nicht in den Yachthafen, ich bleibe gleich am Wartesteg der Schleuse liegen. Das Gelände ist abgesperrt, es gehört zum Wasser- und Schifffahrtsamt und direkt neben der Scheuse ist die Zentrale für die Überwachung der Selbstbedienungsschleusen. Um 0900 soll es losgehen, das verkündet das Display jedenfalls. Als ich um 0830 schon mal mit dem Drehen der blauen Stange unseren Schleusenwunsch dokumentiere will ich eigentlich nur verhindern dass jemand im Unterwasser dies vor mir tut, eigentlich rechne ich noch nicht einmal damit dass das Signal ankommt. Doch plötzlich blitzt die blaue Lampe auf und das Doppelrot an der Schleuse verschwindet - es geht schon los, eine halbe Stunde vor der Zeit.

Zusammen mit der Tinus geht es los in Richtung Schwerin - der Bootsname erinnert mich an meinen Tinnitus aber damit hat der Skipper nichts am Hut, er hat den Namen beim Kauf mit übernommen und als hinreichend abergläubischer Seemann nicht geändert. Er ist unterwegs mit Sohn und Tochter, das Verhalten der jungen Leute bewegt mich aber zu der Bemerkung, dass bei einem der beiden sicher die Silbe "Schwieger" davor gehört.

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