Sommertörn 2011 - Wir machen rüber - ab in den Osten

Etappe 5: In Schwerin und um Schwerin herum

Eine Besonderheit in Schwerin sind die vielen Bootshäuser, es gibt hunderte davon, einige auch ohne Landanschluss. Da wird dann hingerudert und dann holt man in der Regel einen Segler aus dem Schuppen. Ganz viele der sagenumwobenen Schweriner Einheitsjollen sind hier noch in Betrieb, viele der Holzboote haben schon 70 oder 80 Jahre auf dem Buckel, liebevoll gepflegt werden sie auch heute noch gesegelt.

Die Boot werden dann an einen der Dalben gebunden...

...danach wird der Mast gestellt und der Baum eingehängt, bei manchen liegt der auch gleich mit dem Mast. In etwas 15 Minuten sind die Boote startklar und dann geht es rauf auf den See.

Sie haben sehr schöne Linien und sehen schnittig aus, die Schweriner Einheitsjollen. Neben unserem Liegplatz im Beutel war ein reservierter Takelplatz, mit einigen der Segler bin ich während ihrer Arbeit ins Gespräch gekommen. Das älteste Boot war von 1928 und hatte gerade neue Segel bekommen. Einige der schnittigen Segler sind mit Kajüte ausgestattet, ich habe echt gestaunt in welch gutem Zustand die Boote allesamt waren.

Die meisten Boote haben einen Außenborder - bei einem derart großen Revier wie dem Schweriner See sicher eine gute Idee. Bei einer plötzlichen Flaute käme sonst vielleicht eine abend- oder sogar nachtfüllenden Aufgabe auf die Segler zu. Doch die echten, die wirklichen Segler, die Puristen - die verzichten selbst auf diesen moderen Schnick-Schnack und haben als Zweitantrieb ein Paddel dabei. Für alle Fälle.

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