Sommertörn 2011 - Wir machen rüber - ab in den Osten

Etappe 5: In Schwerin und um Schwerin herum

Das Wetter im Sommer 2011 - viele schöne Sonnentage aber auch viel Regen. was fehlte waren die verlässlichen Zeitabschitte mit sicherem Badewetter - so eine Woche Sonne in Folge - keine Chance! Man musste von einem Tag auf den nächsten planen, der Barograph zeichnete ständige Berg- und Talbahnen. Besonders gut in Erinnerung ist mir der Hype um den "Kurzsommer": Eine Woche lang von Radio SAW angekündigt sollten fünf Tage mit Sonnenschein und hohen Temperaturen kommen, "ab Freitag", dann ließ das Hoch bis Sonntag auf sich warten und war zum Ausgleich dafür bereits am Dienstag wieder Geschichte. Aber diese beiden Sommer-Sonnen-Tage - die waren wirklich klasse...

Da kommt wieder was rüber - über´n See: Blick von unserem Liegeplatz auf die Ostseite des Schweriner Sees. Immer wieder toll zu beobachten wie sich die dicken Wolkengebirge langsam auf den See schieben. Mehrmals wurden wir mit sintflutartigem Regen beglückt, mehrere schwere Gewitter zogen in der näheren Umgebung vorbei - da war schon viel Bewegung in der Atmosphäre, anders kann man es nicht sagen.

Gleiches Bild und "ander Wetter" - herrlich blaues Wasser und Schönwetterwolken am Himmel - auch diese Tage gab es, oft mit kräftigem stetigem Wind - wunderbares Wetter um auf den See hinaus zu fahren und zu baden.

Dann über dem östlichen Seeufer großes Wolkentheater - es ist viel los in der Atmosphäre. Der kurze Sommer-Einschub dauert nur zwei Tage, am Himmel formieren sich schon wieder neue Gebilde die nicht nur schönes Wetter versprechen. Das Barometer fährt weiter Paternoster.

Und der Vollmond macht die Nacht zum Tage und damit leider auch die Beobachtung der Perseiden unmöglich - schade eigentlich, ich hatte mir so viele Wünsche parat gelegt die ich bei entsprechend vielen Sternschnuppen gerne aktiviert hätte. Aber bei dem Mond - völlig unmöglich auch nur einen einzigen Materiebrocken aus dem Meteoritenschauer zu Gesicht zu bekommen und damit war´s dann auch nix mit den Wünschen. Das Leben ist manchmal wirklich hart.

Sonnenaufgang über dem Schweriner See - es wird doch wieder ein schöner Tag, aber nur in der ersten Hälfte. Ich liege mal wieder am Außensteg, später ziehen dichte Wolken auf, der Wind dreht auf östliche Richtung und der Wellengang am Steg wird wieder unangenehm, also verlege ich mich erneut in den "Beutel", jene beutelförmige Ausbuchtung hinter der Schwaneninsel. Da ist es viel ruhiger, der Blick nicht viel schlechter. Nur das Schloss ist von dort nicht zu sehen.

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