Pfingsten 2012 im Münsterland

Das Münsterland animiert immer wieder zum Radfahren - vor allem wenn es heiß ist. Viele schattige Straßen und Wege machen das Radeln trotz hoher Temperaturen zum Spaß. Und überall kleine Gaststätten, luftige Biergärten - und viel Betrieb.

Auf den öffentlichen Straßen allerdings muss man höllisch aufpassen - wie in allen ländlichen Gegenden fährt man hier wie die berühmten gesengten Säue - wirklich manchmal grenzfällig. Ohne jeden Bürgersteig oder Radweg ist man den Wahnsinnigen am Volant schutzlos ausgeliefert. DAS ist der große Nachteil des schönen Wohnens auf dem Land, je abgelegener der Landstrich desto wüster die Autofahrer - meine Beobachtung.

Am Klutersee gibt´s was auf die Gabel - hier ist es leckerer Matjes mit Bratkartoffeln, bei dem Wetter eine richtig gute Wahl. Dazu ein kleines Pils, die Beine ausstrecken und entspannen. Was will man mehr? Wir sind übrigens im Café Indigo abgestiegen, der Name erinnert an die in Lüdinghausen ansässige Blaudruckerei - weil die Färberei im Winter ruhte war zur Überbrückung der farblosen Zeit schon immer eine Gaststätte angeschlossen.

Der Klutersee selbst überrascht mit sehr klarem Wasser. Er entstand weil man beim Bau der neuen Fahrten auch die Eisenbahnlinie nach Enschede über den Kanal legen und dazu einen hohen Damm schaffen musste. Die notwendigen Erdmassen hinterließen ein großes Loch - der Klutersee war geboren! Ein Hallen(erlebnis)bad nebenan komplettiert das Angebot, die große Seegaststätte ist geschlossen - der Pächter hat das Handtuch geworfen.

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