Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 3: Durchs Havelland - des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse
Über die Unter-Havel-Wasserstraße bis auf die Ketziner Havel

Vorteil des böigen Windes: Die Tremonia segelt mit uns, sie tanzt an der Ankerkette, und wir sitzen da mit offenen Plicht-Türen und bekommen jede Minute eine andere Aussicht geboten. Manchmal läuft sie auch über den Anker - aber das macht sie höchst selten. In der Regel sind die Winde aus südwestlicher Richtung stärker und ausdauernder und können das Wirken der kurzen Winddreher in den Böen schnell wieder ausgleichen.

Blick in das Ende des Altarms, hinten geht es noch einmal um die Ecke - zwei Boote sind da heute in den Stumpf gefahren, scheint tief genug zu sein. Als wir gestern ankamen ging bei 30 Zentimetern unter dem Kiel schon der Alarm los und mir ging die Muffe und daher haben wir lieber hier vorn geankert. Ist auch schöner, denn wenn die Tremonia mal wieder "richtig" liegt geht der Blick....

...in Richtung Fahrwasser der Unteren Havel-Wasserstraße und da gibt es den ganzen Tag über viel zu sehen. Auf dem Wasser und am Himmel - da kommt gerade mal wieder mächtig was runter...

Meistens aber gönnt uns unser Boot diese Aussicht - eine kleine Insel liegt links im Altwasser und nach vorn geht es wieder zurück ins Fahrwasser. Oft schwimmen hier Graugänse, eine ganze Kolonie scheint dort ihren Wohnsitz zu haben. Und weitere Schwäne ziehen ihre Kreise. Ehrlich, das hat was wenn so ein Schwan im Tiefflug über das Boot fliegt. Mächtig laut ist das Schlagen der großen Flügel, man hört förmlich die Anstrengung die es kostet den großen schweren Körper in der Luft zu halten. Und es sieht trotzdem elegant aus. Ein richtig schönes Bild!

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