Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 3: Durchs Havelland - des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse
Über die Unter-Havel-Wasserstraße bis auf die Ketziner Havel

Dann geht mal wieder für zehn Minuten die Welt unter. Erst zieht es langsam dunkel im Westen hoch, dann wird der Wind böig und ziemlich stark und danach prasselt es los wie blöd. Blick aus dem Seitenfenster auf die Ketziner Havel. Das was da ankommt ist ein besonders tragischer Fall...

...und ich stehe schon mit Regenjacke in der Plicht weil ich denke der will hier an der ersten möglichen Stelle anlegen. Aber will er nicht, er will zur Slipstelle "Ich habe einen Motorschaden" - da kann ich nur erwidern dass ich mir auch nicht vorstellen konnte dass er zum Spaß im Starkregen rudert - in dem Augenblick hat es sich was mit Starkregen, wie abgestellt und als ich den Fotoapparat draußen habe scheint sogar schon wieder ganz schüchtern die Sonne.

Eine Viertelstunde später ist das Teakdeck trocken, Polster und Kissen liegen wieder draußen und der Sommer geht weiter. Die Temperaturen sind sofort wieder angenehm, die kurze Abkühlung in den Schauern ist schnell wett gemacht. Nur auf Morgen schaue ich mit etwas Sorgenfalten: Waren es bisher drei und vier Windstärken so ist für den nächsten Tag eine deutliche Änderung vorher gesagt. Bis 7 bft - und das ist schon eine andere Klasse!. Westwind dazu, der würde uns also von achtern erwischen und wir überlegen ob wir das Boot nicht drehen sollen.

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