Berlin - diesmal muss es klappen - Sommertörn 2012

Etappe 4: Durchs Havelland - des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse
Jetzt geht es über die Potsdamer Havel nach Berlin

Wieder auf der Havel weiter zu Berg in Richtung Berlin - ein dicker Pott kommt mir entgegen, muss um die Fahrwassertonne herum und ich gehe lieber an Backbord aus dem Fahrwasser weil nicht abzuschätzen ist wie weit das Fahrgastschiff herum zieht. Diesmal sind wir auf der Potsdamer Havel!

Unterwegs mache ich Station am Yachthafen Ringel in Töplitz - dort sind wir 2002 zu unserem ersten Törn durch den Osten gestartet, mit einem Charter-Boot von Yachtcharter Heinzig das hier seinen Stützpunkt hat, einen Stützpunkt muss man heute sagen denn das Unternehmen hat die Chancen des Marktes genutzt und bietet heute mehrere Starthäfen an. Der Seniorchef hat sich aus dem aktuellen Geschäft zurück gezogen und die Leitung an die Kinder übergeben. Er selbst frönt heute seinem Hobby und bietet Flottillen-Törns an, geführte themenbezogene Fahrten mit mehreren Booten, eine hervorragende Möglichkeit für Ersttäter! Bei jeder boot in Düsseldorf statte ich dem Stand der Firma einen Besuch ab - auch das gehört noch zu seinen Aufgaben - und es gibt sofort rege Diskussionen. Wolfgang Heinzig hat immer wieder neue, überraschende Ideen und die vielen Heinzig-Charterer die wir unterwegs getroffen haben bestätigen unisono: Gute Betreuung und hervorragende Beratung vor und während des Törns - und auch unsere Erfahrungen damals waren ja geprägt von genau diesen Pluspunkten. Zweimal haben wir damals für jeweils 14 Tage die Kolibri gechartert, die Törns kann man hier natürlich nachlesen. Und wer für den Osten ein wirklich gutes Charterunternehmen sucht: www.heinzig.de

Im Hafen selbst gibt es eine neue Tankstelle und auch sonst eine Reihe neuer Bauten. Mittlerweile bietet der Yachthafen das komplette Programm rund ums Boot. Aber Tanken ist nicht angesagt - abtanken viel eher: Der Fäkalientank muss mal wieder gelenzt werden.

Auch das bietet der Yachthafen Ringel an - die geforderte Gebühr in Höhe von 10 Euro ist allerdings nicht von schlechten Eltern. Aber immerhin ist die Bedienung eingeschlossen und Trinkwasser kann ich "für umsonst" bunkern - so relativiert sich das dann. Grundsätzlich allerdings ist es eine schlechte Idee, gerade die Bootsfahrer die sich der unangenehmen Arbeit des Abpumpens stellen auch noch finanziell besonders zu belasten. Sooo wird man die große Mehrheit nicht von den Vorteilen der Nutzung von Fäkalientanks überzeugen können. Und genau das müsste eigentlich im Interesse aller sein.

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