Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 4: Durchs Havelland - des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse
Über die Potsdamer Havel nach Berlin

Im Yachhafen die üblichen Begegnungen: Erika und Heinz mit der Oase liegen einen Steg weiter. Beide sind einen Tag vor mir in Henrichenburg ausgelaufen. Unterwegs hatten sie eine unschöne Begegnung mit einem großen Teppichstück, vollgesaugt mit Wasser und daher unter der Wasserlinie unsichtbar hatte es den Antrieb blockiert. Erika als coole Skipperin hat es aber geschafft, das Boot aus dem Fahrwasser an das Ufer zu bringen. Ein Sportbootkollege hat sie dann in den Yachthafen Heidanger geschleppt wo ein Taucher sie wieder flott machte. Hier in Potsdam wettern die beiden die Hitzewelle ab.

Und noch mal: Vorn steht Mutti - diesmal beim Ablegen. Leider fuchtelt sie nicht mit dem Bootshaken, dafür tritt sie aus Versehen auf den Fußkontakt zur Bedienung der Ankerwinde und der Anker fällt mit rasselnder Kette ins Hafenbecken. Der Skipper schießt nach vorn, hat aber die Rechnung ohne Mutti gemacht, die hat den Anker nämlich durch - diesmal bewusste - Betätigung des anderen Fußkontaktes wieder nach oben befördert. Wobei wir hier von einem Winzling sprechen (der Anker ist gemeint) - dieser Gleiter fährt vorn nur so einen 10 Kilogramm-Handanker. Dafür aber mit elektrischer Ankerwinde und Fernbedienung und allem anderen was man sich an Technik zur Bedienung dieses Mini-Eisens so vorstellen kann.

Als ich beim Befüllen der Waschmaschine bin kommt eine Dame mit einem fröhlichen "Wir kennen uns aber" in den Raum - es ist Lady Katrin - das Boot, nicht die Dame. Zusammen haben wir damals das Brückenchaos in Veendam erlebt. Nun liegt sie hier am Außensteg. Die Welt ist wirklich nicht mehr als ein Dorf!
Wer´s nachlesen möchte: Brücken - ich liebe Brücken

Und unser Tank wird wieder gefüllt, gute 260 Liter hat sich der VW-Diesel ´reingetan bei der Fahrt bis nach Potsdam, einmal quer durch Deutschland. Der Dieselpreis in Berlin ist erträglich, pendelt je nach Anbieter um die 1,50 pro Liter am Wasser. Die Benzin-Kollegen müssen da erheblich mehr berappen, bis zu 1,80 für den Liter sind auf den Tisch zu legen. Wir tanken nebenan auf dem Kiewitt an einer reinen Sportboottankstelle. Einige Meter weiter kann man auch bei der Weißen Flotte tanken, meist 1 bis 2 Cent billiger aber längst nicht so gut anzulegen wie hier, eben für die großen Schiffe gebaut.

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