Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 4: Durchs Havelland - des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse
Über die Potsdamer Havel nach Berlin

Jägertor in Potsdam in der Jäger-Vorstadt, es ist das älteste Tor der Stadt, benannt nach einem kurfürstlichen Jägerhof in der Nähe. Heute steht es ohne die Stadtmauer völlig frei.

Gekrönt wird das Tor von einer Jagdszene - Hunde stellen einen Hirsch. Die martialischen "brennenden" Granaten zu beiden Seiten sollen auf die militärische Bedeutung des Tores hinweisen.

Und das dritte Tor im Bunde, das Nauener Tor - an der Friedrich-Ebert-Straße - leider verstellt durch einen Brauereiwagen und zwei andere LKW, ein Haus wird renoviert, Riesen-Baustelle, ein besseres Foto ist nicht möglich. Nicht genau geklärt ist das Vorbild dieses Tores, die Bauherren damals hatten ja nach Besuchen anderer Fürstenhäuser alle nur einen Wunsch "DAS will ich auch". Folgerichtig haben die Architekten überall geklaut, schlimmer als die Chinesen heute und man ist aktuell der Meinung, ein Stich zur Illustration eines königlichen Buches habe Friedrich II die Vorlage geliefert, Vorbild könnte allerdings auch Rheinsberg gewesen sein, auch dort gibt es Türme mit Spitzdächern - egal, direkt um die Ecke jedenfalls...

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