Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 4: Durchs Havelland - des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse
Über die Potsdamer Havel nach Berlin

...das Holländische Viertel - hier sollten Handwerker aus Holland angelockt werden, ein Plan der nur teilweise aufging. Ab 1733 wurde an diesem Stadtviertel gearbeitet. Zu DDR-Zeiten dem Vefall preisgegeben ist es heute bis auf wenige Gebäude restauriert, u.a. mit Hilfe der Niederlande. Eine schöne (und wie überall tragfähige) Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Tourismus - einige Ferienhäuser und -wohnungen gibt es auch, das jedenfalls verrät das Internet. An diesem Tag allerdings, bei mehr als 32 Grad im Schatten ist das Sitzen vor den Gaststätten auf der Sonnenseite eigentlich nicht möglich. Die von den Ziegelwänden gespeicherte Energie wird derart intensiv abgestrahlt dass man sich dort wie in einem Backofen vorkommt.

Ute findet einen kleinen lauschigen Garten - keine Ahung wie sie das immer macht! Vor allem ist es dort schattig und wir essen eine Kleinigkeit. Das Café präsentiert nur eine Speise - Käsekuchen - diese aber in vielen Variationen und da kann Ute nicht wiederstehen. Ich esse nur Pilze...

...und das ist bei dieser Hitze wunderbar - leicht beschlagenes Glas, klitzekleine Tröpfchen perlen langsam nach unten - herrlich. Und dann auch noch ein Pils aus der Region, das milde Lübzer das mir schon im letzten Sommer in Schwerin so gut geschmeckt hat. Bei dieser Hitze ein echter Genuss! Ich trinke auf euer Wohl, Besanschot-an oder meinetwegen auch "Prost" - lesen ja auch viele Landratten hier einfach mit.

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