Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 5: Berlin und umliegende Dörfer

Wir haben Berlin mehrfach auf dem Wasser durchquert und dann jeweils östlich in Köpenik übernachtet, mehrere schöne Yachthäfen und dazu eine schöne und interessante Stadt!

Köpenick - die Skyline der Stadt an Dahme und Spree. Dieses Bild zeigt einen besonderen Ort. 2003 waren wir schon mal hier, mit der Kolibri von Yachtcharter Heinzig. Wir kamen die Dahme stromauf mit achterlichem Wind, starkem achterlichen Wind und Ute hatte sich daher aufs Vordeck in den Windschatten verzogen, war wohl eingeschlafen. Ich lief auf den Längssteg im Bild zu, unerbittlich gedrückt vom Wind und brauchte dringend ihre Hilfe, ich brauchte eine Spring - und das schnell. Ute schreckt also hoch, schnappt sich die Leine, stellt sich in ihrem knappen schwarzen Bikini verschlafen an die Rehling und macht das was sie in dramatischen Situationen schon mehrfach vollbracht hat: Ein Wurf über drei vier Meter und das Auge der Leine liegt auf dem Poller, Leine am Boot fest und souverän und ohne jedes Problem kann ich eindampfen und nach zwei Minuten liegt die Kolibri fest und sicher am Steg. Erst da realisieren wir so richtig dass rings um den Anleger um die hundert Menschen unter den Sonnenschirmen der beiden Restaurants sitzen, den Feierabend genießen und uns bei der rasanten Aktion mit Interesse zugesehen haben. Wenn das in die Hose gegangen wäre....

Mächtiger Turm des Rathauses von Cöpenick - hier bemächtigte sich 1906 ein arbeitsloser Schuster der Stadtkasse - und ging als Hauptmann von Köpenick (Schreibweise seit 1931) in die Geschichte ein. Eine Bronze-Skulptur steht heute vor dem Eingang und erinnertt an den Hauptmann - für mich eher ein Mahnmal: Dieser unbedingte Gehormsam angesichts eine bunten Uniform - leider kein auf Deutschland beschränktes Phänomen und Ursache schrecklicher Entwicklungen...

Alles steht im Zeichen des Hauptmanns, in dieser Gaststätte, voll mit Zeichnungen, Fotos und Zitaten haben wir "gut bürgerlich" gegessen, richtig gut bürgerlich. Nur eine kleine Speisekarte, alles frisch und dazu ein Bürgerpils. Lecker!

Der Tresen - viel Nippes, dunkles Holz - so sahen eben schon früher die Eckkneipen aus...

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