Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 6: Berlin - Teltow-Kanal und Landwehrkanal

Unser Quartier in Potsdam: Yachthafen Potsdam - mit einem Rund-Um-Sorglos-Paket. Hier gibt es alles was man ggf. fürs Boot braucht - und Wohnmobile kann man auch stellen. Dazu Läden und anderes in erreichbarer Nähe - was will man mehr?

Von hier aus geht es dann am nächsten Tag über die Havel vorbei am Wannsee zurück nach Berlin, dass wir dann über die Spree-Oder-Wasserstraße nach Köpenick durchquert haben - ich habe davon schon an anderer Stelle berichtet.

Vor allem bei schönem Wetter ist hier viel los, wobei die echten Segler viel lieber bewegte Luft haben, so wie hier als eine hübsche Regenfront durchzog. Da knallten die Böen in die Segel, das war richtig tolles Segelwetter. Aber natürlich ist es bei Sonnenschein eine Ecke schöner. Und es wohnen eben viele Menschen hier, da kann es schnell voll werden auf dem Wasser und die Fahrt durch die Segelboote wird dann zu einem wilden Zick-Zack-Kurs. Aber die freundlichen Segler bedanken sie lieb wenn man ihren Kurs richtig eingeschätzt und ihnen durch eigene Kursänderung die Möglichkeit gibt den Schlag zu Ende zu segeln.

Bei Pichelsdorfer Gmünd laufen wir von der seeartig verbreiterten Havel wieder in den engen Flußlauf ein, durch den Pichelsee und vorbei an Spandau nach Charlottenburg und von da dann weiter mitten durch die Stadt.

Hat man den Spreebogen glücklich passiert, lässt die nervige Stadt mit ihren vielen Fahrgastschiffen hinter sich, hat auch die Mühlendammschleuse gemeistert (vielleicht gar mit Fleißkärtchen?) läuft man auf der Spree in Höhe Friedrichshain an vielen Speichern vorbei. Hier ist in den letzten Jahren um- und neu gebaut worden. Viele der Speicher beherbergen in der unteren Etage Restauarant so wie hier. Und überall wird gefeiert, was auch immer. Das Konzept scheint aufzugehen. Die Stehtische sind schon gedeckt, die Sonnenschirme aufgespannt - man wartet auf die Gäste. Vielleicht reisen die mit dem Schiff an - auch oft beobachtet. DAS hat natürlich dann richtig Stil!

Das Team für den Abend genießt derweil die Ruhe vor dem Sturm, letzte Zigarette, Gespräch unter KollegInnen - das sieht nach einem guten Draht zueinander aus. Dann wird auch die stressige Arbeit beim Empfang klappen...

Wir jedenfalls starten am nächsten Tag von Köpenick aus auf den Landwehrkanal!

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