Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 7: Es geht wieder nach Hause ;-(((

Eine besondere Stelle möchte ich noch zeigen - Kilometer 259 - heute wechseln hier die Revierkanäle, wir wechseln das Bundesland und früher verlief hier die deutsch-deutsche Grenze. Heute ein ganz unauffälliger Kanalabschnitt, nichts erinnert mehr an Todesstreifen und Selbstschussanlagen, kein Hinweis mehr an die weltweit am besten gesicherte Grenze. Typisch deutsch, was wir machen machen wir richtig, mit allen technischen Finessen die man so austüfteln kann. Made in Germany - das galt immer und wird auch immer gelten, wir sind einfach unschlagbar in solchen Dingen, da sind wir Meister, Weltmeister! Und im Gehorchen sind wir auch groß, eine gefährliche Kombination wie die Geschichte mehrfach bewiesen hat. Reinhard Mey bringt es in "Grenze" über eben diese deutsch-deutsche Grenze sehr schön auf den Punkt, da besingt er einen Bolzen, eine wahrhaft meisterliche Konstruktion. Einmal fest geschraubt nie wieder zu lösen, jedenfalls nicht mit irdischem Werkzeug:

wer hat still gehorcht, wer gab den Befehl?
Wie auch immer die Antwort sein mag, mir war klar,
dass es wieder ein Meister aus Deutschland war

Bloß im Absetzen von Despoten die solche Dinge plötzlich als nötig fürs Überleben von Volk und Vaterland bezeichnen sind wir nicht gut, da brauchen wir immer etwas länger als andere. Und meistens fremde Hilfe...

Ein paar Kilometer weiter gibt es etwas für die griechischen Momente im Leben: Jorgos am Kanal - Liegestelle in Rühen, Kilometer 257. Riesig viel Platz für Sportboote, große schöne Terrasse zum Kanal und ein neuer Betreiber, diesmal griechisch. Also Souvlaki statt Pasta....

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