Berlin - Sommertörn 2012

Etappe 7: Es geht wieder nach Hause ;-(((

Schleuse Süllfeld - drei Sportboote liegen am Wartestegt, wir sollen einfahren. Während wir hinter der Rogätz einlaufen kommt ein weiterer Funkspruch, noch ein Sportboot will mit, ich sehe es mit großer Bugwelle ankommen. Es ist die Preussen. Wahrscheinlich wird gleich jemand sagen ich hätte dieses Boot und vor allem den Skipper gefressen aber es ist so wie es ist: Sie liegen zweimal fast quer in der Schleuse und der Typ am Hebel meiert den jungen Mann in einer Art und Weise an dass einem Hören und Sehen vergeht. Endlich liegt eine Leine und das Boot kann an die Mauer gezogen werden. Während des ganzen Vorgangs hat der Herr oben seinen Platz nicht einmal verlassen, seine einzige Bewegung bestand in der Bedienung der beiden Fahrhebel.

Als die Tore sich zu schließen beginnen sehe ich dass das dritte Boot der Tukan ist, den hatte ich vorher gar nicht gesehen, war wohl als Nachzügler ganz hinten am Wartesteg angekommen. Praktisch im gleichen Augenblick stinkt es, Geschrei und es raucht gewaltig aus dem Boot, der Rausch zieht zum Glück durch den Wind in der Kammer gleich nach oben. Die Skipperin flieht mit den beiden Hunden aufs Vordeck. Ich sehe das fröhliche kleine Mädchen nicht. Die Schleusentore schließen sich gerade.

Der Rauch wird weniger, der Skipper hat den Feuerlöscher betätigt - was brennt da? Später höre ich den Hergang: Das Stahlseil der Seilzugsteuerung ist gerissen, an ganz ungünstiger Stelle nämlich gleich nahe der Hauptverteilung. Und da Stahl leitet hat es einen dicken Kurzschluss gegeben, Kabelbrand! Und die kleine Enkelin ist nicht mehr an Bord, sie war nur zwei Wochen mit Oma und Opa unterwegs.

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