Rough Crossing - Fronleichnam 2012

1. Prolog und erster Kontakt

Und so sieht uns der nächste Morgen im zunächst leeren Salon - aber das sieht nur so aus. Viele sind schon auf, sind unterwegs zum Duschen oder auf Deck. Denn während Linus sich mit Tassen und Tellern herum schlägt wummern draußen große Motoren...

...denn hinter uns schürzt die Arosa Brava ihren Kussmund - der mit Verlaub potthässliche Kreuzfahrer hat mit seinen 135 Metern einen großen Teil der Kade belegt. Nun will er weg. Bei 11,40 Metern Breite passt er auch durch die Schleusen im Ruhrgebiet, möglich dass wir ihn da auch mal zu sehen bekommen.

Langsam schiebt das Bugstrahlruder die "99 hervorragend ausgestatteten Kabinen mit viel Komfort (inkl. Dusche, WC, Telefon, TV, Föhn) in 4 unterschiedlichen Kategorien"* ins Fahrwasser. Insgesamt 1.800 PS können die vier Motoren generieren. Ganz soviel wird der Skipper hier nicht benötigen, aber immerhin gut zu wissen dass er könnte wenn er denn wollte. Die Passagiere fühlen sich wohl an Bord, glaubt man den Einträgen in den Foren (aber was im Internet kann man schon Glauben schenken außer Kalles Reiseberichten?). Besonders gelobt wird die Tatsache dass es "keinerlei Vorschriften was die Kleidung angeht" gibt. Man, sind einige Menschen bescheiden. Da buchen sie für tausende Euronen eine Flusskreuzfahrt und freuen sich dass ihnen niemand vorschreibt was sie beim Frühstück zu tragen haben. Auf der Tijdgeest gibt es übrigens auch keinen Dress-Code - man kommt wie man will - und wer friert zieht sich ganz allein was wärmes an. Man wundert sich, aber das klappt auch!

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