Rough Crossing - Fronleichnam 2012

2. Auf nach Enkhuizen

Alles oben, jetzt kommt Freude auf, alle suchen sich einen schönen Platz und wir laufen in Richtung Enkhuizen. Mit Wenden ist im Augenblick nicht zu rechnen, dann und wann sind die Schoten anzupassen.

Die ersten kurieren die Folgen der kurzen Nacht aus, ein kleines Nickerchen ist da eine gute Idee, warm eingepackt, den Kopf auf einen Segelsack gebettet lässt sich prima träumen. Der Wind singt in den Wanten und Stagen, dann und wann killt ein Liek - natürlich nur kurz, denn sofort wird Segel- oder Ruderstellung korrigiert. Manchmal Schritte dazwischen, jemand will die Schoten fieren oder dicht holen - alles schöne Begleitgeräusche für so einen kleinen Schlaf am Morgen.

Für manchen reicht zur Erholung der Blick aufs Wasser - das allein ist schon den Törn wert. Auf der Leeseite ist man vom Wind weitgehend unbehelligt und kann den Blick schweifen lassen. Das IJsselmeer ist derart groß dass der Horizont oftmals verschwindet, man kann sich auf dem offenen Meer wähnen - wären da nicht die kurzen Wellen die dem Kenner die fehlende Tiefe verraten. Gemächlich zieht die Tijdgeest ihre Bahn in Richtung Enkhuizen. Ist das schön!

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