Rough Crossing - Fronleichnam 2012

2. Auf nach Enkhuizen

Immer dichter wird die Bewölkung - Altostratus - lange wird es nicht mehr dauern, dann tropft es.

In der Nacht frischt der Wind deutlich auf, Böen lassen die Fallen klappern, es singt und heult in den Wanten. Dann und wann knallt irgendwo eine Böe in irgendwas, viele neue Geräusche im Hafen. Wir liegen in Enkhuizen und die fahle Morgensonne wird immer wieder von massiven Wolkenbänken verdeckt. Die Flaggen knattern im Wind. Sie ist da, die Sturmfront!

Selbst im kleinen überschaubaren Hafenbecken kann sie Wellen machen - die Böen zeichnen ihre Muster aufs Wasser wenn sie durch den Hafen zischen. Nun wird es wirklich so wie vorhergesagt - Wind ohne Ende. Doch erst einmal bleiben wir ruhig. Wir haben für diesen Tag nur einen kleinen Sprung entlang der Westküste vorgesehen, wollen uns unter Landabdeckung heimlich bis nach Medemblik schleichen. Dabei kann uns der Wind nicht wirklich Probleme machen und wir können dort abwarten und entscheiden wie es weiter geht. Ob es wirklich die vorhergesagten 9 und 10 Bft. gibt. Kluger Plan, hat ja auch Wijnand ausgeheckt. Aber erst Mal wird anständig gefrühstückt und dann bleibt noch Zeit für einen Bummel durchs Städtchen.

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