Corona-Sommer Nummer ZWEI

Etappe 3: Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin - Teil 2 - Fahrtag 7

Mit der Kallisto geht es in die Kammer - ganz vorn liegt noch ein Schubverband. Und wieder geht es "zu Berg" nach unten, diesmal gute zwei Meter. Danach überhole ich schnell den Schubverband, der mal gerade mit 5km/h "losstocht" und dann kann man ihn schon sehen...

...den berühmten Wasserturm von Kirchmöser. Bis 1971 wurde er noch zur Wasserversorgung der Gemeinde genutzt, ursprünglich war er für das Löschwasser der hier ansässigen Pulverfabrik zuständig. Sechzig Meter ist er hoch und man kann ihn nach Anmeldung besteigen - soll ein toller Blick auf die Havelseen sein von dort oben.

Denn da sind wir jetzt - bei Kilometer 67 mitten rein in die Untere Havel-Wasserstraße, die hier mit Wendsee, Plauer See, Breitlingsee und Möserschem See eine der haveltypischen Seenketten bildet. Es ist ja das Besondere an diesem Fluss, dass er Seen, Ausbuchtungen, Binnendeltas bildet. Auch sein Name lässt sich auf Hafen und Haff zurückführen, ein anderer Name für Bucht. Ein wirklich besonderer Fluß mit vielen Geschichten "Was stille Havel sah´st all du gescheh´n" fragt Fontane. Ehrlich, ich habe ja zum Fontane-Jahr eine Geschichte von Bord über die Havel erzählt, mehrfach - Mit Fontane durchs Havelland - die Bilder und Texte dafür auszuwählen hat mir einen riesigen Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich das Thema im nächsten Winter noch einmal aufgreifen kann. Noch sind wir auf dem Wendsee, aber die Seegartenbrücke zeigt schon sein Ende, dann geht es auf den Plauer See.

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