Corona-Sommer Nummer ZWEI

Etappe 3: Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin - Teil 2 - Fahrtag 7

Nach einem SEHR erholsamen Tag vor Anker geht es weiter. Wer das noch nie gemacht hat - ankern auf einem großen See - es ist für mich das beste am Boot fahren. Sanft schaukelnd in den Schlaf gewiegt zu werden, ab und an klappert das Eisen und man kann gleich wieder ins Land der Träume zurückkehren. Herrlich. Vor allem hier im Osten ist das Ankern vergleichsweis anspruchslos. Im tiefen Schlick der Seen hält der Anker das Boot sicher und man kann auch bei Wind ruhig liegen. Wobei es eben diese beiden Ankertypen gibt: weil die Boote zu DDR-Zeiten keine Toiletten an Bord hatten, fährt man hier auch heute noch gerne mit dem Bug an oder auf das Ufer. Ich ankere dagegen lieber auf freiem Wasser - wenn der entsprechende Platz da ist und keine Reusen in der Nähe sind. Die Ankerwache übernimmt das GPS sehr zuverlässig. Über andere Besonderheiten der Ost-Anker habe ich schon viel geschrieben: das Päckchen-Ankern und das Nackt-Ankern, auch das gerne im Päckchen - aber das sind andere Geschichten...


Blick zurück auf Kirchmöser

Es geht weiter Richtung Brandenburg - aber nicht auf dem schnellen Weg durch den Silokanal, die Fahrt geht über die Brandenburger Niederhavel, ein typisches Havelstück. Der Fluß mäandriert hier durch eine Wald- und Wiesenlandschaft, sehr stadtnah, aber das merkt man gar nicht. Die Einfahrt zweigt hier vom Breitlingsee ab.

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