Corona-Sommer Nummer ZWEI

Etappe 5: Der Werbellinsee - fast schon eine Liebeserklärung

Dann wieder Ankertag - irgendwo am Nordufer. Da gibt es mehrere Buchten, in denen man auch bei Westwind sehr geschützt liegt. Mein Lieblingsankerplatz bei Kilometer 14,5 - querab Altenhof. Das Ufer durch Tonnen geschützt, dennoch muss man nahe herangehen, sonst müsste man unendlich Kette stecken. Der Rinnensee ist eben bis 55 Meter tief. Toteis hat ihn davor bewahrt, durch Geschiebe "zugemüllt" zu werden.

Sonnenaufgang - nicht wirklich still ruht der See, eine leichte Brise kräuselt das Wasser. Leider wird die Stille nicht lange anhalten, es ist Wochenende, und am Nordufer zieht sich die Seerandstraße von Eichhorst nach Joachimsthal - eine beliebte Strecke für Motorradfahrer. Und von Leise-Bikern hat hier anscheinend noch niemand Kenntnis genommen. Mit aufgerissenem Auspuff donnern hier dann und wann die Feuerstühle vorbei - allerdings nicht zu vergleichen mit den Zahlen, die wir aus dem Sauerland oder der Eifel kennen.

Das sanfte Licht des jungen Tages gibt den Ufern ein zartes Grün. Immer wieder schön zu beobachten, wie schnell der Werbellin sein Gesicht ändern kann.

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