Corona-Sommer Nummer ZWEI

Etappe 5: Der Werbellinsee - fast schon eine Liebeserklärung

Irgendwann ist die schönste Zeit vorbei, egal wie lange sie währte. Es geht weiter, das letzte Mal geht es ankerauf. Nach einer bewegten Nacht. Und da ist es eben so wie jedes Mal, wenn das Boot nachts an der Kette zerrt: es kommt viel mit nach oben. Manchmal muss man mit dem Bootshaken etwas prokeln, um das Grünzeug von Kette und Anker zu pflücken. Denn im Ankerkasten will man das nicht haben, stinkt nach ganz kurzer Zeit wie Hulle, übel! Zudem kommt so ein großer Wust ja gar nicht durch den Ankerfender und auch nicht durch die Ankerklüse. Also muss man den Ballast loswerden. Da hilft oft nur Ausdauer, Hälmchen um Hälmchen. Einmal habe ich es abgefahren, eine Markierung an der Kette sagt mir, wann der Anker satt unter dem Bug angekommen ist und ich mit hängendem Anker fahren kann. Dann ist der Spuk oftmals schnell vorbei, Schlamm und andere Feststoffe wird man so auf jeden Fall einfach los.

Still ruht der See - wenn man früh dran ist, hat man das Wasser oft für sich allein. Das Wetter soll sich schnell ändern, doch dass es sooo schnell geht...

Noch auf dem See stürmen plötzlich die Wolkengebirge heran. Ach schade, ich hätte gerne mal Schönwetterbilder vom Werbellinkanal gezeigt - wird wohl wieder nichts.

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