Corona-Sommer Nummer ZWEI

Etappe 6: Der Finowkanal - Wiedersehen nach 18 Jahren

Schleuse Nr. II - die Leesenbrücker Schleuse - sie offenbart in besonderer Weise das Dilemma des Finow-Kanals. Die 1870 in Klinkerbauweise erstellten Schleusen sind mehr als sanierungsbedürftig.

Wie bei allen geklinkerten Schleusenmauern hat sich das Wasser seinen Weg hinter die Ziegel gesucht. Und gefunden. Offene Fugen und Absprengungen finden sich überall.

Damit ist dann der Weg frei für eine Nachfolgenutzung - die Natur weiß den feuchten Raum in und hinter den Fugen zu nutzen. Das Wurzelwerk arbeitet sich vor, der Verfall geht in die nächste Stufe. Erste größere Teile werden aus der Mauer herausgedrückt. Netze sollen die Nutzer vor herabfallenden Steinen schützen, verhindern aber, dass der Bewuchs in Grenzen gehalten werden kann. Bioschleuse nannte sie der Schleusenwärter sarkastisch.

weiterlesen

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |

Zurück zur Auswahlseite

Der Reisebericht ist Teil der Domain www.czierpka.de. Das Copyright liegt bei Karl-Heinz Czierpka, es gelten die im Impressum und in der Erklärung zum Datenschutz aufgeführten Grundsätze. Wir sind unterwegs mit dem Motorkreuzer Tremonia 2.0