Corona-Sommer Nummer ZWEI

Etappe 6: Der Finowkanal - Wiedersehen nach 18 Jahren

Kleine Brücken - hier mündet ein Zufluss in den Kanal. Und wie immer: Zuschauer am Ufer, hier auf der Brücke. Das ist ja die zweite wichtige Funktion in Sachen Tourismus. Nicht nur die Wassersportler kommen, sie produzieren durch ihr Fahren ein laufendes Programm für alle anderen, die mit dem Rad oder auf Schusters Rappen unterwegs sind oder irgendwo in einer Pension oder auf einem Campingplatz residieren. Für sie gehört oft der Gang zur Schleuse, zum Hafen, zum Kanal zur täglichen Urlaubs-Routine. Gerade Kinder sind begeistert und es hat mir in der Seele weh getan, dass man wegen der Pandemie nicht einfach die Skipper von morgen mal am Rad drehen lassen konnte.

Die nächste Brücke...

...und noch eine, eine ganz besondere. Wir sind am Messinghafen angelangt. 2003 haben wir hier gelegen - ein toller Ort. Ein Spaziergang in die Messingwerksiedlung sollte dann auf jeden Fall ins Programm. Der jüdische Besitzer Gustav Hirsch hatte sie für seine Arbeiter ausgebaut, solche Werks-Siedlungen kennen wir auch aus dem Ruhrgebiet. Und für Architektur-Interessierte: die Kupferhäuser, u.a. von Gropius, sind einen Besuch wert. Am schönsten aber finde ich die Teufelsbrücke, eine wunderbare Konstruktion, die es bei der Einfahrt in den Messinghafen zu unterfahren gilt. Über den Fontane-Mythos, der sich um diese Brücke rankt, informiert man sich am besten vor Ort. Warnung: es ist ein Mythos!

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