Santorini Ostern 2003

Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Knotenpunkt Messaria

Umsteigen in Messaria - hier auf dem Weg nach Pyrgos. Und während wir auf den Bus warten, beobachten wir das quirlige Leben. Auf der Kreuzung schlägt das Herz des Ortes - Autos parken kreuz und quer...

Händler bieten ihre Waren feil - ein typisches Straßendorf im Schnittpunkt wichtiger Verbindungen. Hektisch, lärmend, laut - schließlich ist der Straßenquerschnitt nicht mitgewachsen und oftmals ist das schrille Zweiklanghorn scheinbar die einzige Möglichkeit durchzukommen...

Fische, Krüge, buntes Allerlei - hier versucht jeder sein Glück als Händler.

Sehr empfehlenswert: Der Bäcker!

Trotz der schmalen Straßen wird (natürlich) griechisch gefahren - jeder sieht zu, dass er so schnell wie möglich durchkommt und dabei den anderen soviel wie möglich Raum wegnimmt. Nicht aus böser Absicht, aber wenn die es nicht bringen, muss man ja nicht selbst als Zweiter irgendwo stehen...

So kommt es, dass selbst der Bus stecken bleibt und sogar der ununterbrochene Ton der Doppelfanfare, der sonst doch jede Straße frei macht, nicht helfen kann. Kann es das geben? Ja, in Messaria, am 22.4.2003. Nur einer kam durch...

...völlig ungerührt vom Chaos des 21. Jahrhunderts - und sogar mitten auf der Kreuzung noch Zeit für ein Schwätzchen. Griechenland eben!

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