
Dieser Bericht beschreibt die 2. von 9 Etappen des Sommertörns 2005. Sie führt von Kampen nach Almere und weiter bis Muiden. Die Strecke beträgt inkl. Ausflug nach Pampus ca. 120km, um 11 Stunden war der Zähler der Tremonia weitergelaufen, sicheres Zeichen für ein Revier, das stattliche Dauergeschwindigkeiten zulässt. Die anderen Etappen sind hier zu erreichen!
Startschuss zur 2. Etappe - Ute wird wieder mit dem Rad parallel fahren. Das Wetter macht zunächst einen zwiespältigen Eindruck - hohe Cirruswolken gab es schon am Vortag - doch irgendwie hat sich immer wieder das schöne Sommerwetter durchgesetzt, so als wollte sich die die Sonne den Sommer nicht durch irgendeine Front kaputt machen lassen. Bis Mittag wird es sich aber sicher halten. Als Treffpunkt machen wir daher zunächst Elburg aus, dann wollen wir weiter sehen.

Wie bereits ein paar Seiten vorher erläutert, zählen auch Ketelmeer, Zwarte Meer, das Kadoeler und das Vollenhover Meer zu den Randmeeren (sie grenzen den Noordoostpolder ein), eben zu jenen Wasserflächen, die nach der Eindeichung zurück blieben und heute mit einstmals stolzen Hafenstädten mitten im Binnenland überraschen. Wir befahren jetzt die Randmeere um Flevoland, also Ketelmeer, Vossemeer, Drontermeer, Veluwemeer, Wolderwijd, Nuldernauw, Nijkernauw sowie Eem- und Goimeer, um sie alle ein mal vollständig und im Zusammenhang aufzuzählen.
Für mich heißt das zunächst: IJssel weiter stromab in Richtung Ketelmeer. Bei Kilometer 1.000 steht die gwaltige Eilandbrug, die sich in 16m Höhe über die Ijssel spannt. Wer höher ist, muss sich den beweglichen Teil öffnen lassen, dann kommt der Verkehr auf der vielbefahrenen N 50 erheblich ins Stocken.

Das Fahrwasser teilt sich zum ersten Mal, nach rechts zweigt das Kattendiep ab, kürzeste Verbindung zum Ramsdiep.

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