Sommertörn 2005 - Niederlande Nord-West

Etappe 2: Über die Randmeere von Kampen nach Almere

Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Das Veluwemeer wird noch am ehesten seinem Namen gerecht, hier hat man große Wasserflächen bestehen lassen und man bekommt, anders als auf Vosse- oder Drontermeer schon den Eindruck von Weite.

Und es bietet mit seinen geschützten Ufern immer einen tollen Anblick, vor allem natürlich bei einem solchen Schönwetterhimmel - hinter dem breiten Schilfgürtel dehnen sich zum Teil große Waldflächen.

Die vielen weißen Punkte sind keine Möwen, es ist einer der vielen Kolonien von wilden Schwänen, zu hunderten haben sie hier genächtigt und sind durch den Wind weit ins Fahrwasser abgetrieben worden. Links ist schon die rote Tonne, das grüne Gegenstück...

...liegt mitten zwischen den Tieren. Auf jeden Fall haben sie die Ruhe weg, erst ganz zuletzt kommt der lange Hals aus dem Gefieder und man bequemt sich, das Nachlager um ein paar Meter zu verlegen.

Und während einige schon heftig mit der Pflege des Gefieders beschäftigt sind, stecken die "Penner" nach der kurzen Störung den Kopf gleich wieder weg. Verschlafene Gesellschaft! Naja, vielleicht haben sie aber auch eine anstrengende Nacht gehabt. Schwan sein ist heute sicher auch nicht mehr das, was es einmal war!

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